DRK Presseinformationen https://www.drk-hochtaunus.de de DRK Thu, 30 Jun 2022 12:16:30 +0200 Thu, 30 Jun 2022 12:16:30 +0200 TYPO3 EXT:news news-235 Thu, 30 Jun 2022 10:04:02 +0200 Begleiter für den Alltag gesucht /ueber-uns/presse-service/meldung/begleiter-fuer-den-alltag-gesucht.html DRK sucht Mitarbeiter*innen für neuen „Haushalts-, Einkaufs- und Begleitdienst“. Älteren und kranken Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, ist die Idee, die das DRK Hochtaunus mit seinem neuen „Haushalts-, Einkaufs- und Begleitdienst“ verfolgt. Die Kosten des „HEB-Dienstes“, so heißt die Unterstützung bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens kurz und bündig, wird von der Pflegekasse erstattet. Das DRK geht von einem wachsenden Bedarf im Hochtaunuskreis aus und sucht neue Mitarbeiter*innen auf Mini- und Midi-Job-Basis. Der DRK-Kreisverband Hochtaunus möchte es alten, kranken und bewegungseingeschränkten Menschen erlauben, so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben zu können, nach dem Grundsatz „So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Hilfe wie nötig“. In diesem Sinne baut der DRK-Kreisverband derzeit ein neues Angebot auf, es nennt sich kurz HEB und ist die Abkürzung für „Haushalts-, Einkaufs- und Begleitdienst“. Kathrin Kiefer ist beim DRK-Kreisverband für den neuen Dienst verantwortlich und sucht nun geeignete Mitarbeiter*innen, die nach entsprechender, vom DRK angebotener Ausbildung, ältere und kranke Menschen im Alltag unterstützen möchten. Der Anfang ist bereits gemacht, eine Dame aus Bad Homburg hat sich bereits gemeldet und wird auch schon eingesetzt. „Ich bin sicher, dass es großen Bedarf an dem neuen Angebot gibt, das wir gerne im ganzen Hochtaunuskreis etablieren wollen“, sagt Kiefer. Die Aufgaben der Helferinnen und Helfer sind Begleitdienste zu Ärzten, Behördengängen und anderen Besorgungen wie zum Beispiel Unterstützung beim Einkaufen. „Kochen gehört ebenso dazu, wenn es dann auch noch gelingt, die Klienten entsprechend ihren Fähigkeiten beim Kochen mit einzubeziehen, umso besser. Kartoffelschälen geht häufig noch bis ins hohe Alter“, sagt Kiefer. Auch die Hauswirtschaft sei von dem HEB-Angebot umfasst, Dinge wie Rasenmähen oder andere Gartenarbeit sowie Reparaturen in Haus und Garten jedoch nicht. Das Reinigen der Wohnung, Aufräumen, Wäsche waschen, trocknen und bügeln, Fenster putzen, Gardinen waschen und hängen, Blumen gießen, Abwasch sowie Bettenmachen und -beziehen sind weitere Teile des Aufgabenspektrums der Alltagshelfer*innen.

Der HEB-Dienst zählt, ähnlich wie der bereits etablierte Aktivierende Besuchsdienst, zu den im Sozialgesetzbuch SGB XI geregelten Entlastungsleistungen. Bis zu 125,- Euro monatlich können sich Menschen mit einem Pflegegrad für solche Angebote, die zur Unterstützung im Alltag gedacht sind, von ihrer Pflegekasse auf Antrag erstatten lassen.  Der Bedarf an Unterstützung, die auch pflegende Angehörige entlasten soll, könne sehr unterschiedlich sein, sagt Kiefer: „Manchmal ist es auch so, dass Menschen gerade aus der Klinik kommen und nur für die Zeit der Rekonvaleszenz oder bis sie wieder richtig laufen können, Unterstützung brauchen. Auch in diesen Fällen helfen wir.“ 

Das DRK Hochtaunus sucht nun Menschen, die sich vorstellen können, im HEB-Dienst auf Mini- oder Midi-Job-Basis als „Alltagshelfer*innen“ zu arbeiten. Die Bewerber*innen sollten Spaß am Umgang mit älteren oder kranken Menschen und eine aufgeschlossene, freundliche Art haben, aber auch flexibel sein. Sie sollten über gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen, verlässlich und Empathie fähig sein. Ihre Arbeitszeiten können sie in Absprache mit den ihnen zugewiesenen Klient*innen selbst regeln. Nach Möglichkeit sollten die Bewerber*innen mobil sein. Wegekosten, auch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, werden ihnen erstattet. Darüber hinaus werden die HEB-Mitarbeiter*innen mit einem Diensthandy ausgerüstet. Die Basisqualifikation bekommen die zukünftigen Mitarbeiter*innen über einen vom DRK-Kreisverband finanzierten Online-Kurs mit 30 Unterrichtseinheiten. Alle 6 Wochen finden Austauschtreffen im Team der Alltagshelfer*innen statt.

Bewerbungen können an bewerbungdrk-hochtaunus.de gerichtet werden. Nähere Auskünfte erteilt Kathrin Kiefer, Tel. 06172-1295-29.

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news-234 Thu, 23 Jun 2022 15:20:31 +0200 Heiko Selzer wird neuer DRK-Chef /ueber-uns/presse-service/meldung/heiko-selzer-wird-neuer-drk-chef.html Führungswechsel beim DRK Hochtaunus: Zum 1. Juli übernimmt der 55-jährige Usinger Heiko Selzer die Aufgabe des Kreisgeschäftsführers von Axel Bangert, der diese Position seit 2017 innehatte, dem Kreisverband bei wichtigen Entscheidungen aber auch weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen wird. Beide arbeiten bereits seit Wochen auf einen reibungslosen Übergang hin, gilt es doch eine ganze Reihe von bereits eingeleiteten Prozessen und Projekten nahtlos weiter zu verfolgen und zu vollenden. Dazu zählt nicht nur der Bau neuer Rettungswachen, sondern auch die zukünftige Einbindung des DRK in den Bereich des Katastrophenschutzes.  

Führungswechsel beim DRK-Kreisverband Hochtaunus: Axel Bangert, seit 2017 Geschäftsführer, übergibt diese Aufgabe zum 1. Juli an Heiko Selzer. Der 55-jährige Usinger arbeitete 30 Jahre lang für eine mittelhessische Verlagsgruppe, über 20 davon in leitender Position. Wie sein Vorgänger Bangert, der von 2005 bis 2017 Bürgermeister in Weilrod

war, bereits als Jugendlicher in die Feuerwehr seines Heimatortes Gemünden eingetreten ist und schließlich Wehrführer war, kommt auch Selzer aus dem Ehrenamt. Der Wernborner war beim Technischen Hilfswerk aktiv, er ist Mitglied der Einsatzabteilung und Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wernborn. Er weiß also, wie „Retten, Löschen, Bergen“ geht.

Bangert übergibt Selzer das sprichwörtliche „gut bestellte Feld“, aber auch ein ganzes Arsenal an Werkzeug, damit das Feld auch gut bestellt bleibt. Es wird ein fließender Übergang. Fließend muss der auch sein, denn mehrere wichtige, von Bangert angestoßene Projekte müssen weitergeführt und vollendet werden, darunter drei für den Kreisverband und damit für das Rettungswesen im Hochtaunuskreis besonders schwierige. Deshalb haben Bangert und Selzer bereits in den letzten Wochen die Übergabe in engster Übereinstimmung vorbereitet.

Mit dem schon vor Jahren vollzogenen Umzug der Bad Homburger Rettungswache an die Hochtaunusklinik mussten und müssen zur Sicherstellung der gesetzlichen Hilfsfrist von 10 Minuten mehrere Rettungswachen neu gebaut werden, wobei sich die Suche nach geeignetem Baugrund teils als schwierig erweist. Mit der neuen Wache in Köppern, dort in der August-Winter-Straße, ist der Anfang bereits gemacht, Oberursel und Neu-Anspach und Königstein stehen noch auf der Agenda.

Die zweite „große Baustelle“, die von Selzer umgesetzt werden muss, ist die bereits eingeleitete Zusammenführung der DRK-Bereiche Verwaltung, Soziale Dienste und Katastrophenschutz auf einen zentralen Standort in der Justus-von-Liebig-Straße im Bad Homburger Gewerbegebiet.

Schließlich wird es Selzers Aufgabe sein, die von Bangert angestoßene Einbindung des Katastrophenschutzes in das Hilfeleistungs- und Rettungssystem des Landkreises entsprechend den gesetzlichen Vorgaben voranzutreiben. Dazu gehört auch die Schaffung adäquater Unterkünfte der Ortsvereinigungen. Bangert und Selzer sehen hier eine Zukunftsaufgabe und akuten Handlungsbedarf, gelte es doch sicherzustellen, dass das DRK seine ehrenamtlichen, den Katastrophenschutz abdeckenden Mitgliedern, auch künftig an sich binden kann. Nur so und nur unter geeigneten Rahmenbedingungen könne das DRK mit seinen ehrenamtlich arbeitenden Untergliederungen auf Ortsvereinsebene den wachsenden Anforderungen auf Dauer gerecht bleiben. Bei den Bauvorhaben wird Bangert dem Kreisverband weiter in beratender Funktion zur Seite stehen.

Bangert kann auf einige große, teilweise unter extremen Anstrengungen zum Erfolg gebrachten Projekte in seiner Amtszeit zurückblicken. Dazu zählen der Ausbau und der Betrieb mehrerer Gemeinschaftsunterkünfte für bis zu 700 Geflüchtete in Oberursel, Bad Homburg, Friedrichsdorf, Schmitten und Glashütten sowie der kräftezehrende Betrieb zweier Erstaufnahmelager im Auftrag des RP Gießen in Kronberg und Neu-Anspach für bis zu 1000 geflüchtete Menschen aus der Ukraine mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften. Bangert hat außerdem das Tätigkeitsfeld der ambulanten Pflege weiter ausgebaut, aber auch die Bewältigung und der Umgang der Corona-Krise im Bereich der vom DRK betriebenen Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen, der Kindertagesstätten, im Rettungsdienst oder in den ehrenamtlichen Strukturen der Kreisbereitschaft und des Katastrophenschutzes federführend geleitet. Der Ausbau des Hausnotrufes mit weit mehr als 2000 Kunden, die Etablierung eines dichten Netzwerkes sozialer Dienste mit zahllosen niederschwelligen Förderangeboten sowie die Schaffung seniorengerechter Wohnungen zeigen nach den Worten Bangerts, „dass das Rote Kreuz weit mehr als nur Blaulicht ist“.

Das ist auch eine der Leitlinien seines Nachfolgers. Im Ehrenamt sieht Heiko Selzer das Rückgrat der Organisation. Neben vielen weiteren administrativen und organisatorischen Aufgaben will er erreichen, dass die vielfältigen Aufgaben des DRK über die rund 35.000 Rettungseinsätze im Jahr hinaus von der Öffentlichkeit intensiver wahrgenommen werden: „Die Bevölkerung hat zu großen Teilen keine richtige Vorstellung davon, was das DRK alles macht und was ohne das DRK nicht mehr funktionieren würde.“ Selzer glaubt, dass das DRK weiter zum sozialen Zusammenrücken der Generationen beitragen und so zum Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält, werden kann. Gleichzeitig möchte er die Basis nach innen verbreitern und weiter intensiv für das Ehrenamt werben. Dazu gehöre auch der Austausch zwischen benachbarten Kreisverbänden, aber auch den Ortsvereinigungen untereinander: „Wir können sehr viel voneinander lernen, uns gegenseitig stützen und stärken, denn unsere Aufgaben werden mit Sicherheit nicht weniger.“

Auch der Präsident des DRK-Kreisverbandes, Jürgen Banzer, ist zuversichtlich, dass mit dem Wechsel in der Geschäftsführung die Weichen in die richtige Richtung gestellt wurden. „Wir sind Axel Bangert für die geleistete Arbeit außerordentlich dankbar. Die von ihm angestoßenen und umgesetzten Entscheidungen haben den DRK Kreisverband Hochtaunus e.V. zukunftsfähig gemacht. Das Angebot, uns nach seinem Ausscheiden weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen zu wollen, nehmen wir natürlich sehr gerne an“, sagte Banzer und fügte hinzu, dass Bangerts Nachfolger Heiko Selzer das uneingeschränkte Vertrauen des Präsidiums hat, „wir sind sicher, dass er die auf ihn zukommenden großen Herausforderungen meistern wird und wünschen ihm, aber auch uns dafür viel Glück und Erfolg“.

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news-233 Thu, 02 Jun 2022 16:24:38 +0200 Kochen und Klavierspielen halten im Alter die Sinne wach /ueber-uns/presse-service/meldung/kochen-und-klavierspielen-halten-im-alter-die-sinne-wach.html Innovatives Betreuungskonzept im Kaiserin-Friedrich-Haus mit Spenden der Rind’schen Bürgerstiftung realisiert Auch wenn im Alter das Vergessen die Erinnerung verdunkelt–zwei Dinge bleiben lange präsent:  Melodien und Lieder, die man früher   gesungen   und   gespielt   hat,   und   die   Gerichte   aus Großmutters   Küche,   der   Duft   frischgebackenen   Kuchens.   Im Kaiserin-Friedrich-Haus (KFH), Altenwohn- und Pflegeheim des DRK Kreisverband Hochtaunus in Kronberg, macht man sich das Langzeitgedächtnis   der   Bewohner   zunutze:   Kochen, Backen, Klavierspielen    sind    ein    innovativer    Dreiklang, der    dank großzügiger Spenden der Rind’schen Bürgerstiftung realisiert werden konnte.

Kürzlich konnte Giuliana Kotitschke, Geschäftsführerin des KFH, mit einem innovativen Beschäftigungskonzept an den Start gehen und ein „Mobiles Kochsystem“ in Betrieb nehmen. Der kompakte, aus Massivholz gezimmerte Wagen enthält neben einem Backofen, Besteck- und Geschirrschubladen auch ein Induktionskochfeld sowie eine schwenkbare Arbeitsplatte. „Wir können den Wagen nicht nur in den Garten oder auf die Terrasse schieben, sondern auch auf die Zimmer, in denen es keine Kochgelegenheit gibt. Er passt sogar in den Aufzug und dank der schwenkbaren Arbeitsplatte kann sogar im Bett gekocht werden, wenn die Bewohner nicht mehr aufstehen können“, beschreibt die KFH-Geschäftsführerin das innovative Konzept. Dass die mobile Kochstation mit Kosten von 8.500 Euro nicht gerade billig war, gehört auch zur Wahrheit. Doch hier war die Rind’sche Bürgerstiftung mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Hans-Dieter Homberg gerne zur Stelle. Sie hat die Kosten bereits 2020 komplett übernommen, und nicht nur die: 2021 unterstützte die Stiftung das KFH mit 5.000 Euro bei der Durchführung kultureller Veranstaltungen.

Für 2022 konnte Homberg gerade weitere 7.500 Euro aus dem Stiftungsvermögen überweisen, damit für das KFH ein Stutzflügel als Ersatz für das alte Klavier angeschafft werden konnte. Das elegante Instrument steht im Foyer und wird dort regelmäßig von Bewohnern, die das Klavierspielen noch nicht verlernt haben, zur Freude aller Zuhörer genutzt, „wir laden aber auch Klavierlehrer mit ihren Schülern ein, damit sie im Beisein der Senioren üben und so für Unterhaltung sorgen, aber auch die so wichtigen, generationsübergreifenden sozialen Kontakte ermöglichen“, erläutert Kotitschke. Damit hat die Rind’sche Bürgerstiftung das Kaiserin-Friedrich-Haus über die Pandemie hinweg mit insgesamt 21.000 Euro unterstützt, die jetzt symbolisch im Rahmen einer kleinen Feier übergeben wurden. Mit dabei waren neben Homberg und Kotitschke auch der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums sowie Heiko Selzer, als Vertreter des DRK-Kreisverbands, und, gewissermaßen in Dreifachfunktion, Markus Franz, er ist Mitglied des Vorstandes der Taunussparkasse und des DRK-Kreisverbandes und designierter Nachfolger von Hans-Dieter Homberg an der Spitze der Stiftung. Homberg verbindet viel mit dem DRK, „unter dem Kreisvorsitzenden E. Gries war ich Schatzmeister“, erzählt er.

Altenwohneinrichtungen und Hospize mit Stiftungsmitteln zu unterstützen, sei ihm ein großes Anliegen. Die alten Herrschaften würden mit Konzepten wie dem Mobilen Kochsystem aktiv gehalten, Kochen und Klavierspielen sei da genau das Richtige, sagte Homberg. Heiko Selzer freute sich, dass die Bürgerstiftung das innovative Beschäftigungskonzept des KFH mit ihrer Spende gewissermaßen„beflügele“. Er könne sich gut vorstellen, wie es für ältere Menschen ist, wenn der Duft, der beim Kuchenbacken entsteht, durch die Räume der Einrichtung zieht und damit Erinnerungen an früher weckt.

Kuratoriumsvorstand Thorsten Schorr begrüßte die unkomplizierte Spendenpraxis unter der Ägide Hombergs, der warte nicht, bis um Unterstützung nachgesucht wird, sondern mache sich immer wieder proaktiv auf die stets erfolgreiche Suche nach förderfähigen Konzepten. Dass er bereits bei Zeiten seine Nachfolge einleite und seine Aufgaben bei Markus Franz, dessen Arbeitgeber, die Taunussparkasse, nicht nur eine gute, sondern auch eine sichere Bank sei, gut aufgehoben sehe, sei ganz im Sinne des Kuratoriums. Franz sagte, er werde die Aufgabe, wenn sie ihm denn mittelfristig angetragen werde, gerne annehmen, mit Respekt und auch mit Demut. Die Stiftung mit ihrer Zielsetzung, soziale Konzepte zu unterstützen, als Teil der sozialen Infrastruktur des Landkreises weiter zu entwickeln, seiauch sein Wunsch. Dinge wie die mobile Kochstation und auch der neue Flügel trügen dazu bei, dass die Menschen, die sich für ihren Lebensabend dem Kaisern-Friedrich-Haus anvertrauen, nicht das Gefühl hätten, nur gepflegt zu werden, sondern auch im Alter entsprechend ihren verbliebenen Möglichkeiten aktiv zu leben.

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news-232 Thu, 02 Jun 2022 11:20:00 +0200 Streicheleinheiten für Körper und Seele durch „Helfer auf vier Pfoten“ /ueber-uns/presse-service/meldung/streicheleinheiten-fuer-koerper-und-seele-durch-helfer-auf-vier-pfoten.html Besuchshunde-Teams des DRK Hochtaunus können alten und kranken Menschen eine Hilfe sein ­Der DRK-Kreisverband Hochtaunus ist, im wahrsten und positivsten Sinne „auf den Hund gekommen“. Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Er kann aber noch viel mehr. Heilen zwar nicht, aber die Heilung beschleunigen und das Wohlgefühl kognitiv odermotorisch eingeschränkter Klienten fördern. Viele Studien belegen: Hunde tun dem Menschen gut, vor allem wenn es ihm nicht gut geht. Wenn Körper und Seele aus dem Gleichgewicht sind und Gespräche allein nicht mehr helfen, kommen die„Helfer auf vier Pfoten“zum Einsatz.Der DRK Kreisverband Hochtaunus verfügt bereits über drei ausgebildete Besuchshunde-Teams und lädt Einrichtungen im Pflege-und Therapiebereichein, auf diesen besonderen Service zurückzugreifen.

Tiere tun dem Menschen gut. Nicht umsonst werden Hunde gerne als die bestenFreunde des Menschen bezeichnet. Die enge, oft spontane Bindung zwischen Mensch und Tier macht man sich in der psychosozialen Betreuung bereits seit Jahrzehnten zunutze, tiergeschützte Therapien werden inzwischen von den Krankenkassen bezuschusst. Auch der DRK Kreisverband Hochtaunus versichert sich der „Hilfe auf vier Pfoten“. Der Verbandbietet den Einrichtungen der Alten-und Krankenpflege an, auf eins der drei ausgebildeten Besuchshunde-Teams zurückzugreifen, um so ihren kognitiv und motorisch eingeschränkten Klienten durch dieVisiten den oft sehr schwierigen Alltag zu erleichtern. Das Angebot des DRK richtet sich aber nicht allein an Alten-und Pflegeheime, sondern auch an Einrichtungen für körperlich und geistig behinderte Erwachseneund Kinderin Kindergärten, Schulen, Kliniken, Hospizen und auf Palliativstationen.

Kathrin Kiefer koordiniert den Besuchsdienst, sie sagt: „Es istwissenschaftlich nachgewiesen und durchvieleStudien belegt, dass der Kontakt zu Hunden beim Menschen positive Auswirkungen auf den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand hat.“Die Anwesenheit eines freundlichen und offenen Hundes, gleich welcher Rasse, kann beim Patienten Blutdruck und Pulsfrequenz senken, zur Entspannung der Muskulaturund zur Stärkung der emotionalen Stabilitätbeitragen. Ängste oder Aggressionen, aber auch Stress können durch Streicheleinheiten abgebaut oder reduziert werden. Positive Auswirkungen können tiergestützte Besuche auch auf dieGenesungnach Schlaganfall oderHerzinfarkthaben. „Ganz wichtig ist auch, dass der Körperkontakt mit Tieren, insbesondere Hunden,zu einer Ausschüttung des Hormons Oxytocin, auch Glückshormon genannt, führt“, sagt Kiefer. Durch Studien belegt sei fernerdie Förderung der Sinnes-und Körperwahrnehmung, die Verbesserung der Motorik und des Sprachvermögenssowie die Verminderung von Gleichgewichts-oder Wahrnehmungsstörungen. Immer wieder könne festgestellt werden, dass sich durch regelmäßige Besuche der Helferteams auch dieKommunikationsfähigkeit, dieAufmerksamkeit und dasVerantwortungsbewusstseinder Klientenverbessern. Letztendlich, so Kiefer, komme es häufig auch zu einer deutlichen Steigerung des Selbstwertgefühls und zu einer Förderung der Integrationder Klientenin die Gesellschaft.

Die DRK Besuchshunde-Teams werden von qualifizierten und geprüften Hundetrainern und -trainerinnen in mehrtägigen Schulungen aus-und weitergebildet. Die Hunde müssenzuvor alle einen Wesens-und Eignungstest bestehen, am Ende der Ausbildung steht einePrüfung. Das DRKgewährleistet bei der Ausbildungeinen hohen Sicherheits-und Qualitätsstandard, auchdurch Fortbildungskursesowie einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der Ehrenamtlichen untereinander.

Die Einsätze des Besuchshundeteams orientieren sich streng am Tierschutz. Da die Arbeit die Hunde kognitiv stark beansprucht, beträgt die Dauer eines Besuches höchstens 60 Minuten. „Der Tierschutz liegt uns sehr am Herzen,wenn es für einen Hund zu anstrengend wird, werden die Besuche auch früher abgebrochen“, sagt Kathrin Kiefer. Dass die vom DRK eingesetzten Hunde regelmäßig geimpft undentwurmt, sowie vorbeugend gegen Floh-und Zeckenbefallbehandelt sind, sei ebenso selbstverständlichwie die Einhaltung derHygieneregelnbei den Einsätzen gemäß den Vorschriften des Robert Koch Instituts (RKI).

Bei Interesse und Fragen zum Besuchsangebot:
DRK-Kreisverband Hochtaunus e.V.
Kaiser-Friedrich-Promenade 5, 61348 Bad Homburg
Ansprechpartnerin: Kathrin Kiefer
E-Mail: k.kiefer@drk-hochtaunus.de
Telefon: 06172 129529

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news-231 Wed, 18 May 2022 00:00:00 +0200 „Ausgezeichnete Arbeit“: Ehre wem Ehre gebührt - Ehrenamtliche DRK-Helfer für ihre Einsätze im Ahrtal und bei der Pandemiebewältigung ausgezeichnet /ueber-uns/presse-service/meldung/ausgezeichnete-arbeit-ehre-wem-ehre-gebuehrt-ehrenamtliche-drk-helfer-fuer-ihre-einsaetze-im-ahrtal-und-bei-der-pandemiebewaeltigung-ausgezeichnet.html Für die ehrenamtlichen Helfer des DRK steht stets der Mensch im Vordergrund.Diesmal war es anders, da standen die Helfer aus den Bereitschaften der Ortsvereinigungen und des Katastrophenschutzes einmal selbst im Vordergrund.Viele ehrenamtliche Helfern waren bis zu 350 Stunden in der Ahrtal-Fluthilfe und bei der Pandemiebewältigung im Einsatz. Dem DRK-Kreisvorstand, dem Hochtaunuskreis und den Feuerwehren war das Anlass und Verpflichtung zugleich, ihnen Dank zu sagen. ber viele Wochen und Monate waren DRK-Helferinnen und -Helferzur Linderung der Not in den von der Flut zerstörten Gebieten an der Ahr im Katastropheneinsatz und auch daheim im Hochtaunus leisteten sie unverzichtbare Dienste zur Bewältigung der Corona-Pandemie, etwa bei Testungen in den Schulen. Die Kameradschaftspflege bliebdabei größtenteils auf der Strecke, wegen der Dauerbelastung einerseits, aber auch wegen des Eigenschutzes, denn nur gesunde Helfer können helfen. Nach nunmehr zwei Jahren Dauereinsatz nahm der DRK-Kreisverband dies zum Anlass, Dank zu sagen.Der Einladung zu einem Ehrungsabendwaren fast 100 ehrenamtliche Kräfte gefolgt. Die Bad Homburger Location LOK 21 bot dafür einen angemessenen Rahmen. Auch Vertreter des Hochtaunuskreises, des Katastrophenschutzes sowie der Feuerwehren waren gekommen, um den DRK-Helfern Anerkennung zu zollen, zuvorderst derVorsitzendedes DRK-Kreisverbandes, Jürgen Banzer,aber auch der 1.Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr und Norbert Fischer als Vorsitzenderdes Kreisfeuerwehrverbandes danktenden Einsatzkräften für ihr Engagement sowie die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.Anlässe, Dank zu sagen,gab es zahlreiche. So unterstützte das DRK von Beginn der Corona-Krise an denKatastrophenschutzstab des Hochtaunuskreisesund stellte mit den Sanitäts-und Betreuungszügen zusätzliche Kapazitäten in der Versorgung der Bevölkerung sicher.

Ebenso unterstützten die Helfer in dieser Zeit bei der Durchführung von Corona-Tests in Senioren-und Behinderteneinrichtungen, Schulen und auch in der Corona-Praxis in Bad Homburg. Parallel dazu waren DRK-Einsatzkräfte tage-, teils sogar wochenlang bei der Hochwasser-Lage in Nordrhein-Westfalen und Rheinlandpfalz im Einsatz. Hier wurden neben der sanitätsdienstlichen Betreuungder Bevölkerung auch deren Versorgung mit Frischwasser sichergestellt. Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes sowie der Psychosozialen Notfallversorgung leisteten Betroffenen, aber auchEinsatzkräften, für die das Erlebte oftmals zur schweren seelischen Belastung geworden ist, psychologische Hilfe.

Kreisbrandinspektor Carsten Lauer,Norbert Fischer, Kreisbereitschaftsleiter Mark Henning und Rotkreuzbeauftragter Uwe Riehl ehrten über 25Helfer für ihr 10-, 25-und sogar 40jähriges Engagement im Katastrophenschutz mit der hessischen Katastrophenschutzmedaille. Carsten Lauer, der auch Chef des Katastrophenschutzes im Hochtaunuskreis ist, fandfürjedenHelfer persönliche Worte, er kenne sie alle, immerhin arbeite man ja auchschon seit Jahrzenten gemeinsam an verschiedensten Einsatzstellenzusammen, sagte Lauer.Drei langjährigeHelfer konnten sich noch zusätzlich über eine Anerkennungsprämie des Landes Hessen freuen, die vonThorsten Schorr überreichtwurde.

Über40DRK-Helfer wurden von Mark Henning, seinem Vertreter Stefan Osthoff und Uwe Riehl für ihr Engagement mit dereigens angefertigten DRK-Corona-Medaille für ihren zeitintensiven Dienstbei den Corona-Testungen ausgezeichnet. Riehl hob die Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft der Kollegen hervor.Henning zeigte sich angesichts der Zahl dergeleisteten ehrenamtlichen Stunden des Teamszutiefst beeindruckt. Beivielen Helfern warenbis zu 350 Stundenzusammengekommen, „das entspricht mehr als zweiMonaten regulärer Arbeitszeit“, sagte Henning.

Nur gelobt werden, entspricht nicht der DNA des DRK. Das Führungsteam des DRK gab einen Teil des Dankes gleich weiter. Ohne die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Hochtaunuskreis, den Feuerwehren und der DRK-Kreisgeschäftsführung hätten diese Leistungen gar nicht erbracht werden können, erklärten Henning und Riehl, indem sie Thorsten Schorr, Carsten Lauer, Norbert Fischen und DRK-Kreisgeschäftsführer Axel Bangert ebenfalls mit derDRK-Corona-Medailleauszeichneten.

Die zahlreichenHelfer, dieim Ahrtal im Einsatz waren, wurden mit einem gestickten Einsatzabzeichen für ihre intensive Arbeit gewürdigt. Auch für diesen Einsatz fand Stefan Osthoff anerkennende Worte, erwies darauf hin, dass der DRK-LKW aus Oberursel dort wochenlang mit einen wechselnden Team ausdem gesamten Kreisverband im Rahmen der Trinkwasserversorgung und Logistik im Einsatz war.Ebenso arbeitetenmehrere Helfer im DRK-Logistik-Drehkreuz in Fritzlar. Osthoffhob insbesondereauchdie wichtige psychologische Erste Hilfe des PSNV-Teams hervor.Der DRK-Einsatzstab, derfast die gesamte Zeit „online“war und die verschiedensten Einsätze gesteuerthat, wurde vonKreisvorstandsmitglied Joachim Kebbekus für seine koordinative Hintergrundarbeit mit Anerkennungund verschiedenen Auszeichnungen bedacht.

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news-230 Wed, 04 May 2022 00:00:00 +0200 Gute Koordination ist alles /ueber-uns/presse-service/meldung/gute-koordination-ist-alles.html 80 ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem Hoch-und Main-Taunus-Kreis sorgten am 1. Mai mit dem Sanitätsdienst für einen reibungslosen Rennverlauf Wer das Radrennen am 1. Mai im Fernsehen verfolgt hat, zum Teil auch aus der von Helikoptern eingefangenen Vogelperspektive, hat sicher auch den einen oder anderen der insgesamt knapp 30 Rettungs-und Krankenwagen vom DRK an der Strecke gesehen. Wie die dort hin-und nach Einsätzen, die es bei solchen Großsportveranstaltungen immer gibt, schnell genug durch die Menge in Richtung Klinik wegkommen, wird weit abseits des Rennens, in der Zentrale des Katastrophenschutzes des DRK Hochtaunus in Köppern von mehr als einem Dutzend ehrenamtlichen Disponenten an ebenso vielen Monitoren geregelt. Ein Blick hinter die Kulissen: Radrennen wie der Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn“ am 1. Mai bergen immer auch die Gefahr von Stürzen und anderen Verletzungen –vor und hinter den Absperrungen. So dicht wie die Rennteilnehmer neben-, vor-und hintereinander fahren, ist es fast ein Wunder, dass dabei nicht mehr passiert. Ohne sanitätsdienstliche Begleitung wären solche Großveranstaltungen gar nicht denkbar, Sanitätsdienste sind Teil des Sicherheitskonzepts. Bis 2019 war der DRK-Kreisverband Maintaunus Partner des Veranstalters, der Gesellschaft zur Förderung des Radsports“, seit 2021 ist der DRK Kreisverband Hochtaunus mit im Boot. Die Verantwortlichkeit wechselt jährlich zwischen den beiden Kreisverbänden. In diesem Jahr wurde der Stab vom DRK Maintaunus, an der Spitze Kreisbereitschaftsführer Tobias Litz mit seinem Stellvertreter Markus König, geführt. Nächstes Jahr haben dann Mark Henning und Stefan Osthoff, die Leiter der Bereitschaften im Hochtaunus, die Einsatzleitung. Die Kommandozentrale war im Katastrophenschutzzentrum des DRK Hochtaunus in der Otto-Hahn-Straße in Köppern eingerichtet. Aufgebaut waren dort gut ein Dutzend Computerarbeitsplätze, ein Großbildschirm gab jederzeit Auskunft über den Rennverlauf, wo sich welches Fahrerfeld gerade aufhielt und wo die Einsatzfahrzeuge in Bereitschaft standen oder gerade im Einsatz waren. Unterwegs waren, verteilt auf die drei Landkreise Hochtaunus, Maintaunus und Frankfurt nicht weniger als 18 Rettungswagen, neun Notfallkrankentransportwagen sowie acht im Rennen mitfahrende Motorräder mit einem Sanitäter als Sozius.

Insgesamt sorgten etwa 150 ehrenamtliche DRK-Kräfte, 50 aus dem Hochtaunus-und 30 aus dem Maintaunuskreis und weitere 70 Einsatzkräfte teilweise aus ganz Hessen, nicht nur für die Sicherheit an der Strecke, sondern auch für die Unterstützung des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes. Rund 40, zum überwiegenden Teil weniger gravierende Einsätze waren über den Tag verteilt abzuarbeiten. Zum Glück endeten nicht alle im Krankenhaus, das heißt, viele Verletzte konnten nach der Behandlung leichterer Blessuren im Rettungswagen entlassen werden. Hauptaufgabe der etwa 12 „IuK“-Kräfte (Information und Kommunikation) in der Disposition war es, die Einsatzfahrzeuge auf der An-und Abfahrt zum, bzw. vom Unfallort, oder zur nächsten aufnahmefähigen Klinik so zu dirigieren, dass der von zahlreichen Streckensperrungen entlang der Strecke begleitete Rennverlauf nicht beeinträchtigt wurde und die Wege möglichst kurz waren. Mit RTW oder KTW oder auch Sanitätstrupps besetzte Streckenposten hinter dem „Besenwagen“ wurden, wenn alle Radler vorbeigeflitzt waren, abgebaut. Diese Fahrzeuge wurden zur Unterstützung der noch aktiven Etappen umdirigiert und auf die Frankfurter City konzentriert. „Nach unserer Erfahrung wird es gegen Ende des Rennens wegen der sich in der Zielregion konzentrierenden Zuschauermengen, aber auch wegen der Hektik des Renngeschehens auf den letzten Metern, meistens noch einmal spannend“, sagt Moritz Höhner, an dem Tag Lagedienstleiter in der Zentrale. Zu größeren Unfällen kam es diesmal in der Schlussphase des Rennens aber zum Glück nicht.

Wir stehen ständig mit dem Veranstalter, der Rennleitung und der Polizei im Kontakt und können dank der optimalen Vernetzung aller Kräfte im Notfall unverzüglich reagieren“, sagt Stefan Osthoff, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des DRK Hochtaunus. MTK-Bereitschaftschef Tobias Litz betont ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände auf Augenhöhe und auch die reibungslose Organisation dieses Großeinsatzes im Vorfeld der Veranstaltung, man könne sich blind aufeinander verlassen. Wochenlang vor dem Rennen waren die Spitzen der Bereitschaften damit beschäftigt, in den beiden Kreisverbänden genügend freiwillige Kräfte zu rekrutieren,an dem Tag bereitzustehen und Dienstpläne zu schmieden, um so einen reibungslosen Ablauf seitens des Sanitätsdienstes garantieren zu können. „An genügend Köpfen fehlt es in der Regel bei so etwas nie, der Rückhalt in den Ortsvereinigungen ist groß, knifflig an der Stelle ist aber, die doch sehr vielen Einsatzfahrzeuge mit Kollegen, die die dafür nötige Qualifikation und Sanitätsausbildung haben, zu besetzen“, sagt Osthoff –und das alles ehrenamtlich.

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news-229 Thu, 31 Mar 2022 00:00:00 +0200 Einsatz beendet – Zeit zum Durchatmen /ueber-uns/presse-service/meldung/einsatz-beendet-zeit-zum-durchatmen.html Beim DRK Kreisverband Hochtaunus und seinen Katastrophenschutzhelfern ist jetzt Durchatmen angesagt: Der zweiwöchige Einsatz für Hunderte Flüchtlinge aus der Ukraine in den beiden Notunterkünften in Kronberg und Neu-Anspach ist am Wochenende abgeschlossen worden. Die Betreuung erfolgt nun durch hauptamtliche Kräfte. Die Verantwortlichen im Katastrophenschutzstab des DRK sprechen von erschütternden, bewegenden, aber auch beglückenden Begegnungen und ziehen insgesamt eine sehr positive Bilanz. Zwei Wochen lang haben Dutzende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Hochtaunus als Mitglieder des Katastrophenschutzes in den beiden Notunterkünften in zwei Dreifeldsporthallen an der Kronberger Altkönigschule und der Grundschule „Am Hasenberg“ in Neu-Anspach für das Wohlergeben Hunderter geflüchteter Menschen aus der Ukraine, vornehmlich Frauen, Kinder und ältere Männer gesorgt. „Der Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfer im Rahmen des hessischen Katastrophenschutzes im Hochtaunuskreis, der die beiden Hallen als Außenstellen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen zur Verfügung gestellt hat, ist abgeschlossen“, sagen Rotkreuzbeauftragter Uwe Riehl und Ferdinand Steinsberger vom Malteser Hilfsdienst am Wochenende. Wie vorgesehen, werden die beiden Notunterkünfte nun einem gewerblichen Betreiber übergeben. Riehl: „In dieser Zeit haben wir gemeinsam mit dem beim Hochtaunuskreis gebildeten Stab für Außergewöhnliche Einsätze unter Leitung von Carsten Lauer, dem Chef des Brand-und Katastrophenschutzamtes, dem Malteser Hilfsdienst, den Feuerwehren aus dem Hochtaunuskreis und dem Technischen Hilfswerk die beiden Notunterkünfte errichtet und anschließend im 24-Stunden-Dienst betrieben. Die Zusammenarbeit erfolgte auf Augenhöhe und hat hervorragend funktioniert. Es gab viele unvorhersehbare Probleme und ständig neue, rasches Handeln bedingende Herausforderungen, die aber im engen Schulterschluss alle bewältigt werden konnten.“Das DRK habe es als seine vorrangige Aufgabe angesehen, den geflüchteten Menschen aus der Ukraine einen sicheren Platz fürdrei bis maximal 5 Tage zu bieten, in denen sie beginnen konnten, sich von den erlittenen Strapazen der Flucht zu erholen, sagte Riehl. Von Kronberg und Neu-Anspach aus wurden die Geflüchteten dann auf die hessischen Kommunen zur dauerhaften Versorgung mit Wohnraum weitergeleitet. „Wir hoffen sehr, dass diese Menschen nach dem erschütternden Verlust ihrer Heimat, der oft tagelangen Flucht und der Ungewissheit, ob ihre im Krieg kämpfenden Männer, Väter und Brüder noch am Leben sind, nun hoffentlich wenigstens vorläufig Halt und etwas Ruhe finden“, sagte Riehl.Nach den Einschränkungen durch die Pandemie habe sich noch nicht alles so eingespielt, wie man das beim DRK gewohnt war, „dennoch haben wir die Herausforderung gut gemeistert. Die Zusammenarbeit untereinander, aber auch mit den zahlreichen ehrenamtlichen Dolmetschern und Unterstützern, hat uns in diesem nicht leichten und manchmal emotional unter die Haut gehenden Einsatz getragen“, sagt auch Kreisbereitschaftsleiter Mark Henning. Unzählige Begegnungen mit den geflüchteten Menschen, berührende, auch hoffnungsvolle Momente seien aber auch schöne Erlebnisse gewesen, die alle Anstrengungen belohnt hätten und noch lange in lebhafter Erinnerung bleiben dürften. Riehl und Henning bedanken sich bei allen Einsatzkräften aus allen Ortsvereinen des Kreisverbandes, allen Fachdiensten, aber auch den Familien, die oft tagelang auf ihre Angehörigen verzichten mussten sowie den zahlreichen Arbeitgebern, die die Helferinnen und Helfer für ihren ehrenamtlichen Dienst freigestellt und damit sehr großen Anteil am Erfolg dieser Mammutaufgabe haben: „Wir sind uns sehr bewusst, dass dieses Engagement nicht selbstverständlich ist. Auch dem Hochtaunuskreis, dem Eigenbetrieb Taunus-Menü-Service, den örtlichen Kommunen mit ihren Bürgermeistern und Mitarbeiternund den vielen engagierten Mitbürgern im Kreis möchten wir für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung danken“, sagte Riehl.

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news-228 Mon, 28 Mar 2022 00:00:00 +0200 Flauschige Brückenbauer lassen Senioren strahlen - „Mobiler Streichelzoo“ gastiert im Kaiserin-Friedrich-Haus /ueber-uns/presse-service/meldung/flauschige-brueckenbauer-lassen-senioren-strahlen-mobiler-streichelzoo-gastiert-im-kaiserin-friedrich-haus.html Im Kaiserin-Friedrich-Haus, dem Alten-und Pflegeheim des DRK-Kreisverbandes Hochtaunus in Kronberg, tanzen buchstäblich die Mäuse auf dem Tisch herum, und nicht nur die, auch Kaninchen und „Agathe“, das Zwerghuhn. Das alles hat aber seine Ordnung, denn die Besuche von Streichelzoo-Direktor Hans-JürgenRhein mit seiner ganzen Menagerie gehören inzwischen zum Therapieprogramm im KFH. Tiergestützte Therapieverfahren sind alternativmedizinische Behandlungsverfahren zur Heilung oder zumindest Linderung der Symptome bei psychiatrischen, psychisch/neurotischen und neurologischen Erkrankungen sowieseelischen und geistigen Behinderungen, insbesondere aber auch bei demenziellen Erkrankungen, bei denen Tiere eingesetzt werden.Dass der Kontakt zu Tieren bewusstseinsöffnende Wirkung vor allem bei Seniorenmit krankheitsbedingten,kognitiven Einschränkungen haben kann, macht man sich im Kaiserin-Friedrich-Haus, dem Alten-und Pflegeheim des DRK-Kreisverbandes in Kronberg,zunutze. Geschäftsführerin Giuliana Kotitschke und Jasmin Berghaus, Leiterin Sozialer Dienst, sind vom positiven Ansatz der tiergestützten Therapie überzeugt. Dieses Angebot wird vollumfänglich vom Förderverein der Kronberger Alzheimerstiftung, vertreten durch Brigitte Möller als Vorstandsvorsitzende, finanziert.So ist es gelungen, den durch Funk und Fernsehen bereits bekannten „Mobilen Streichelzoo“ mit seinem Direktor Hans-Jürgen Rhein dafür zu gewinnen, künftig einmal im Quartal mit seiner ganzen Menagerie im KFH für zweiStunden zu gastieren. Der Förderverein der Alzheimerstiftung generiert jährlich Spenden, mit denen Angebote, ausschließlich für die Bewohner des Kaiserin-Friedrich-Hauses, finanziert werden. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und dass der Förderverein derStiftung auch für diesen besonderen Zoobesuch sämtliche Kosten trägt“, sagt Giuliana Kotitschke. Die ersten beiden Visiten haben bereits alle Erwartungen übertroffen: „Inder Pandemie sind wir ständig auf der Suche nach corona-konformen Events für unsere Senioren. Der mobile Streichelzoo passt perfekt in dieses Konzept“, sagt Berghaus und fährt fort: „Tiere, egal ob klein oder groß, wirken wie Türöffner, wenn man sieht, dass alte, sonst völlig in sich gekehrte Menschen plötzlich wieder lachen und strahlen, zeigt das,wie richtig dieser Therapieansatz ist.“

Derweil machen dreiweiße Mäuseundüber die lange Tafel hoppelnde Zwergkaninchenihren Job und tun das, was auch ihnen am meisten Spaß zu machen scheint: Schmusen. Zwerghuhn „Agathe“ gibt den Papagei und richtet sich auf der Schulter der 90-jährigen Gertrud Agricola fröhlich vor sich hinglucksend häuslich ein. Sie sei mit Tieren aufgewachsen, erinnert sich die alte Dame, die plötzlich alle Hände voll zu tun hat, denn zwei flauschige Häschen holen sich bei ihr ihre Streicheleinheiten ab.Gertrud Agricola strahlt, der Kontakt zu den Tieren weckt, wie bei ihrem Tischnachbarn, dem ebenfalls 90-jährigen Dieter Müller, Erinnerungen an glücklicheKindertage. „Ärzte sollten viel öfter Tiere als Medizin verschreiben“, sagt Agricola und Müller nickt zustimmend: „...ja, das wäre ein Traum!“ Nicht nur die Senioren suchen den Kontakt, auch die Tiere streichen den alten Leuten einfühlsam um die Beine, stupsen sie an, als wollten sie sagen: „Nun streichel mich schon...“, allen voran Minischwein „Gabi“, „Susi“, der wuselige Wuschel vom Stamme der Cavalier-King-Charles-Cockerspaniel, und „Zimti“, das Schaf. „Sie heißt so, weil ihr Fell die Farbe von Zimt hat“, erzählt Streichelzoo-Direktor Hans-Jürgen Rhein. Er isteigentlich gelernter Gärtner, kam2014 aber durch Zufall auf die Idee, einen eigenen Streichelzoo zu eröffnen, nachdem er von den Erfolgen der tiergestützten Therapie gehört hatte. Trainieren muss er seine Tiere kaum, „das bringen die sich schon selbst bei, die spielen sich mit ihrer besonderen, tierischen Empathie sehr schnell auf Menschen ein und werden so zu Brückenbauern, da entwickeln sich richtige Freundschaften“, sagt Rhein, der sich natürlich gerne als „Streichelzoo-Direktor“ bezeichnen lässt, ebenso gerne aber auch einfach als „Hasemann“ in „Odenwälder Platt“, von dort kommt er nämlich und dort hat er auch einen Bauernhof mit noch viel mehr Streicheltieren.

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news-227 Tue, 01 Mar 2022 00:00:00 +0100 Aufruf des DRK-Hessen: Geldspenden für die Ukraine /ueber-uns/presse-service/meldung/aufruf-des-drk-hessen-geldspenden-fuer-die-ukraine.html Die Betroffenheit angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine ist auch in der hessischen Bevölkerung groß. Der Wunsch, den in Not geratenen Menschen Unterstützung zu bieten ist nachvollziehbar. Die hessischen Gliederungen des DRK erreichen dazu viele Anfragen. Allerdings: Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhallen und binden Transport-und Sortierkapazitäten. Es droht Infarkt der Versorgungslinien

Die Zentralen des Polnischen und Ukrainischen Roten Kreuzes weisen darauf hin, dass keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht abgesprochener und nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangeboten bestehen. Unkoordinierte Lieferungen blockieren die bereits stark beanspruchten Logistik-und Hilfeleistungs-Strukturen und führen zu einem Infarkt lebenswichtiger Versorgungslinien. Dadurch helfen sie nicht, sondern behindern die humanitäre Arbeit vor Ort.

 

Sämtliche Hilfeleistungen für die Ukraine werden nicht in Hessen, sondern ausschließlich über das DRK-Generalsekretariat in Berlin geplant und koordiniert. Sachspenden können aufgrund der momentanen Sicherheitslage vom Deutschen Roten Kreuz nicht angenommen werden.Wenn es konkreten Bedarf an Hilfsgütern oder am Bedarf orientierte Güter für die betroffenen Gebiete gibt, informiert das DRK die Bevölkerung.

DRK bittet um Geldspenden

Das Deutsche Rote Kreuz bedankt sich für die enorme Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerungen und bittet um Geldspenden für die Menschen in der Ukraine. Sie ist flexibler und effizientereinzusetzen als eine Sachspende. Dafür ist folgender zentraler Spendenzweck eingerichtet:

„Nothilfe Ukraine“
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Das Rote Kreuz in Hessen

Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37Kreisverbände und 424Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts-und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen RotenKreuzes in Hessen.Wir haben 322Bereitschaften,183.328Fördermitglieder,18.451aktive Helferinnen und Helfer,darunter 4.182 Jugendrotkreuzmitglieder in 260JRK-Gruppen. Zudem arbeiten8.383 hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen.

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news-226 Mon, 28 Feb 2022 00:00:00 +0100 Moderne Rettungsmittel erleichtern Ersthelfern vom DRK die schwere Arbeit /ueber-uns/presse-service/meldung/moderne-rettungsmittel-erleichtern-ersthelfern-vom-drk-die-schwere-arbeit.html Bad Homburgerin unterstützt DRK-Kreisverband mit Großspende Bei der Beschaffung von Rettungsmitteln ist das DRK auch auf Spenden angewiesen. Eine besonders namhafte ging jetzt auf dem Konto des DRK-Hochtaunus ein. Der Bad Homburgerin Frau Edith Oehring-Henrich war es ein Anliegen, den Kreisverband bei der Beschaffung von Rettungsmitteln mit einer Zuwendung, die es bisher in ähnlicher Höhe nur selten gibt, zu unterstützen, und zwar nicht erst, wie zunächst geplant, nach ihrem Tod, sie wollte zu Lebzeitenspenden, damit das DRK nicht so lange warten muss... Etwa 36.000 Mal verlassen die Rettungswagen des DRK-Kreisverbandes Hochtaunus jedes Jahr die Depots. Aufgabe der Einsatzteams ist es, in Not geratenen, kranken oder verunfallten Menschen zu helfen, oft geht es dabei um Leben und Tod. Viele dieser Einsätze bleiben nicht in den Kleidern hängen, weil sie die Retter in der Seele bewegen,das Erlebte oft nur schwer aufzuarbeiten ist. Umso wichtiger sei es, den Teams Rettungsmittel, Technik und Material an die Hand zu geben und ihnen so die oftmals sehr harte Arbeit ein wenig zu erleichtern und sie damit auch wertzuschätzen -DRK-Kreisgeschäftsführer Axel Bangert hat dies jetzt bei einem Besuch auf der Rettungswache an den Bad Homburger Hochtaunuskliniken so zum Ausdruck gebracht. Er war nicht mit leeren Händen gekommen, sondern hatte einen großen Blumenstrauß dabei. Der ging an eine Bad Homburger Bürgerin, die an dem Morgen als Ehrengast auf die Wache gekommen war, Frau Edith Oehring-Henrich. Frau Oehring-Henrich, die bis zu ihrem Ruhestand eineeigene Steuerkanzlei in Bad Homburg betrieben hatte, hat, so der Kreisgeschäftsführer Bangert, zur Begrüßung und auch zur Überraschung vieler Kollegen, eine Spende an den Kreisverband überwiesen, die es in ähnlicher Höhe nur eher selten gibt. „Das Geld versetzt uns in die Lage, unsere Mitarbeiter im haupt-, insbesondere aber auch im ehrenamtlichen Rettungsdienst noch besser mit Rettungsmitteln auszustatten, als das bisher möglich war und für die uns ein Stück weit auch die Mittel gefehlt haben“, sagteAxel Bangert.

 

Zuvor war Frau Oehring-Henrich von DRK-Mitarbeiter Bernhard Rühl daheim mit allen Ehren im Rettungswagen abgeholt und zur Visite auf die Wache gefahren worden.„Zum Glück durfte ich vorne sitzen und musste nicht hinten liegen, ich hoffe, dass das noch lange so bleibt“, lachte Frau Oehring-Henrich beim Aussteigen. Für ihre Großzügigkeit hatte die Dame eine recht einfache Erklärung: Die Idee, das DRK in dieser Formzu unterstützen, besteht schon sehr lange.Ihr Vater sei sehr schwer krank und zum Schluss Dialyse-Patient gewesen, wobei er, nachdem er nicht mehr selbst fahren konnte, immer häufiger auf die Fahrdienste des DRK habe zurückgreifen müssen. „Da habe ich erkannt, wie wichtig die Organisation ist“, sagt Frau Oehring-Henrich. Frau Edith Oehring-Henrichließ sich von Axel Bangert und Manfred Heiß vom Technikstab des Kreisverbandes durch die Wache führen und zeigte sich von dem modernen Rettungsgerät beindruckt, etwa von den elektrisch betriebenen Fahrtragen, die problemlos und rückenschonend von einem einzigen Retter bedient werden können. Auch die übrige notfallmedizinische Ausrüstung der „mobilen Intensivstationen“, wie Bangert die 200.000,00 Euro teuren High-Tech-Rettungswagen nannte, vom Beatmungsgerät bis zur tragbaren EKG-Einheit, nötigte Frau Oehring-Henrichgroßen Respekt ab. „Ich glaube, das Geld ist hier genau richtig und gut angelegt“, sagte die Spenderin, die sogar einmal, fürs Foto, auf dem Fahrersitz eines Rettungswagens Platz nehmen durfte. Für die Rückfahrt nach Hause war später auch gesorgt, „natürlich bringe ich Sie auch wieder heim“, sagte Bernhard Rühl. Mit dem Rettungswagen? „Na klar..!“

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news-225 Mon, 21 Feb 2022 00:00:00 +0100 Tanzen und Gymnastik in Kronberg /ueber-uns/presse-service/meldung/tanzen-und-gymnastik-in-kronberg.html Der DRK-Ortsverein Kronberg bietet unter dem Motto: "Mit Schwung in die Woche"abdem7. März 2022 jeden Montageinen Doppelkurs mit Wirbelsäulengymnastik (Methode Heigl)von 10:00 bis 10:45Uhrsowie Tanz für jedes Alter von 11:00 bis 11:45Uhr,an. Die Gymnastik findet wegen der Sauerstoffaufnahme im Freien statt, der Tanz im Saal des Hauses Altkönig (Hintereingang), Altkönigstr. 30. Die Kurse werden unter Einhaltung der gängigen Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt. EinaktuellerImpfnachweis ist notwendig.

Zehn Doppelstunden kosten 30 Euro, bei Einzelbelegung 20 Euro. Ein Einstieg für Anfänger ist jederzeit möglich.Interessierte mögen sich bei Dr. Hildegard Hutzenlaubinformieren, Telefon 06173/61107.

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news-223 Wed, 09 Feb 2022 00:00:00 +0100 Aktivierender Hausbesuch-ein Gewinnfür die Besuchten und die Besuchenden /ueber-uns/presse-service/meldung/aktivierender-hausbesuch-ein-gewinnfuer-die-besuchten-und-die-besuchenden.html „Wer rastet, der rostet“ –das gilt vor allem für ältere Menschen, die besonders unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie leiden. Viele bewegen sich aus eigenem Antrieb kaum noch. Der DRK-Kreisverband Hochtaunus hat dem Bewegungsmangel den Kampf angesagt und will sein Angebot des „Aktivierenden Hausbesuchsdienstes“weiter ausbauen und hat noch Kapazitätenfrei.Das Konzept verbindet Bewegungselemente, Sturzprävention und Gesprächselemente. Was die wenigsten wissen: ab Pflegegrad 1 können die Kosten über die Entlastungsleistungen mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Das Angebot des aktivierenden Besuchsdienstes umfasst weder Krankenpflege oder Physiotherapie, nochEinkaufen oder hauswirtschaftlicheVerrichtungen, sondern in erster Linie die Anleitung zu gemeinsamen Bewegungsübungen, ohne dass es dabei besonderer Geräte bedarf.Dabei trägtalleine schon der regelmäßige soziale Kontakt mit den DRK-Übungsleiter*innen etwas gegen die Isolation beiund wirkt aktivierend.Auch kleine Spaziergänge gehören zumProgramm, ebenso „Gehirnjogging“, etwa beim gemeinsamen Rätseln. Alle weiteren Informationen zum Aktivierenden Hausbesuchsdienst gibt es bei Kathrin Kiefer unter 06172-129529.

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news-224 Wed, 09 Feb 2022 00:00:00 +0100 Das Café Rotkehlchen hat noch Plätze frei /ueber-uns/presse-service/meldung/das-cafe-rotkehlchen-hat-noch-plaetze-frei.html Die Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz des DRK findet vor Ort in Bad Homburg statt. Es ist schon ein besonderes Café, das „Café Rotkehlchen“ des DRK-Kreisverbands Hochtaunus e.V. und besondere Menschen sind seine Gäste. In einer kleinen Runde können Menschen mit Demenz regelmäßig zum gemütlichen Beisammenseinin der Kaiser-Friedrich-Promenade 5zusammenkommen.Es sind noch Plätze frei an den drei Nachmittagen-dienstags, donnerstags und freitags -jeweils von 14 bis 17 Uhr, an denen die haupt-und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des DRK den maximal 6 Gästen ein abwechslungsreiches, aber stets auf die jeweiligen Bedürfnisseabgestimmtes Programm anbieten. Bei Bedarf steht auch ein Fahrdienst zur Abholung bereit. Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Herr Jens Berger als Leitung des Fachbereichs Demenz des DRK unter 06172-129545 zur Verfügung.

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news-222 Wed, 12 Jan 2022 00:00:00 +0100 Rettung auf dem „kurzen Dienstweg“ /ueber-uns/presse-service/meldung/rettung-auf-dem-kurzen-dienstweg.html Wird Schnee von der Lust zur Last, müssen die „First Responder“ des DRK ran. In Hessen müssen Einsatzstellen binnen zehn Minuten ab Alarmierung erreicht und erste Maßnahmen eingeleitet sein. Das ist im Hilfeleistungsgesetz geregelt und gilt nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für den Rettungsdienst. Gerade im ländlichen Bereich ist das bei widrigen Verkehrsverhältnissen, etwa heftigem Schneefall, bisweilen aber schwierig, wie es sich gerade am letzten Wochenende im Usinger Land gezeigt hat. ach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Nach dem Großbrand in der Silvesternacht in Bad Homburg, zu dessen Bekämpfung auch rund 60 ehrenamtliche Kräfte des DRK Kreisverbandes Hochtaunus und seiner örtlichen Bereitschaften beigetragen haben, mussten am Samstag morgen erneut knapp 20 Helferinnen und Helfer ihre Wochenendruhe unterbrechen, witterungsbedingt. Nach zum Teil heftigen Schneefällen in den höheren Lagen des Taunus wurde die Multifunktionale Einheit 5 (MFE 5) im Usinger Land alarmiert, um bei den mit dem plötzlichen Wintereinbruch verbundenen Verkehrsverhältnissen und dem Stromausfall in Teilen des Usinger Landes zu unterstützen. Die DRK-Helfer besetzten wie die Feuerwehren ihre Unterkünfte in Usingen, Neu-Anspach, Schmitten und Weilrod um für die Bevölkerung im Notfall Ansprechpartner zu sein. Ferner unterstützten sie den Regelrettungsdienst als First Responder. „Bei solchen Wetterereignissen benötigt der Regelrettungsdienst zwangsläufig länger, um die Einsatzorte zu erreichen, auch funktionieren unter Umständen bei einem Stromausfall die Kommunikationswege nicht mehr“, begründete Kreisbereitschaftsleiter Mark Henning die Notwendigkeit, die ehrenamtlichen Kräfte der Bereitschaften vom Frühstückstisch wegzuholen. Über den Digitalfunk können Hilfeersuchen direkt an die Rettungsleitstelle weitergegeben werden. Die eingesetzten Rettungswagender Ortsvereinigungen sind so ausgestattet, dass sie jederzeit reguläre Patiententransporte übernehmen können. Die Teams der zum Teil über Allradantrieb verfügenden Mannschaftswagen sind als Sanitäter und als Voraushelfer, im Fachjargon „First Responder“,ausgebildet. Sie verfügen über Notfallrücksäcke, Sauerstoff und Defibrillatoren und können die Erstversorgung von Notfallpatienten übernehmen bis diese von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden können. Unter der Führung von Sven Urban und Bea Heinz, Bereitschaftsleiter der Ortsvereinigungen Neu-Anspach, bzw. Weilrod, standen am Samstag 18 ehrenamtliche Rotkreuzler mit den beiden Rettungswagen der Bereitschaften Usingen und Wehrheim sowie vier Mannschaftswagen von 8 bis 12 Uhr in den DRK-Unterkünften in Usingen, Neu-Anspach, Weilrod, Wehrheim und Schmitten sowie der Bergwacht Großer Feldberg bereit, kamen aber zum Glück nicht zum Einsatz. Wegen des gleichzeitig schneebruchbedingten Stromausfalls in weiten Teilen des Usinger Landes standen zudem die in Neu-Anspach und Friedrichsdorf stationierten mobilen Stromerzeugerin Bereitstellung. Beide verfügen über eine Leistung von 60 KVA, genug, um 20 Einfamilienhäuser oder, im Katastrophenfall, Evakuierungsräume, etwa eine Schule, ein Bürgerhaus oder eine Rettungswache, mit Strom zu versorgen.Nicht bei jeder Verkehrs-, und Wetterlage lässt sich die in Hessen gesetzlich vorgegebene 10-minütige Hilfeleistungsfrist einhalten. Vor allem in ländlicheren Bereichen brauchen die Rettungsdienste bisweilen mehrZeit bei der Anfahrt. Die Frist bis zum Eintreffen wird häufig bis auf die letzte Minute ausgeschöpft –eine geschlossene Bahnschranke, ein umgestürzter Baum, eine nicht gebildete Rettungsgasse oder auch eine Schneewehe reichen da schon aus, wertvolle Zeit zu verlieren. Die Distanz zwischen Rettungswache und Einsatzort ist dabei der kritische Faktor. Von großer, oft lebensrettender Bedeutung ist es da, wenn die so genannten „First Responder“ (FR) die Zeit ab dem Eingang des Notrufs bei der Zentralen Leitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bzw. des Notarztes beim Patienten überbrücken. „Wir haben im Hochtaunus aber nicht nur ein Netz von Rettungswachen, das dicht genug geknüpft ist, um im Normalfall Rettung innerhalb der Hilfeleistungsfrist sicherzustellen, sondern auch bestens aufgestellte Bereitschaften in unseren Ortsvereinigungen, die im Notfall mit ehrenamtlichem Personal und eigenen Rettungstransportwagen einspringen können, um die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes, bzw. der hauptamtlichen Rettungsdienstkollegen überbrücken zu können.“, erläutert der Rotkreuzbeauftragte des Kreisverbandes, Uwe Riehl.

„FR“ können Leben retten

Bei der meist verbreiteten Form des Herzkreislaufstillstandes –dem Herzkammerflimmern –sinken dieÜberlebensraten eines Patienten pro Minute um 10%. Bedingt durch denörtlichenundzeitlichen Vorteilerzielt ein First Responder-Team im Schnitt mehrere Minuten Vorsprung vor dem Rettungsdienst. Wenn wie am Wochenende die Rettungswagen der angrenzenden Rettungswachen witterungsbedingte Probleme die Einsatzfahrten verzögern, ist der lebensrettende Vorsprung der lokalen Kräfte oft noch größer. Die wichtigsten Maßnahmen der Sanitäter sind dielebenserhaltenden Basismaßnahmenwie z.B. die richtige Lagerung des Patienten, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Frühdefibrillation, Sauerstoffgabe, Wärmeerhalt, Lagemeldung bei Verkehrsunfällen.Mit Eintreffen des Rettungsdienstes bzw. des Notarztes wird der Patient an diesen übergeben und die Kollegen in ihren Maßnahmen unterstützt. „Wir können bei diesen Einsätzen jede helfende Hand gut gebrauchen –wer unseren Rettungsdienst also unterstützen und sich entsprechend ausbilden lassen möchte, kann sich jederzeit an unsere örtlichen Bereitschaften wenden und ist herzlich willkommen“, sagt der Rotkreuzbeauftragte des Kreisverbandes, Uwe Riehl.

 

BU:

Um im Notfall den Regel-Rettungsdienst unterstützen zu können, waren am Samstag 18 Kräfte aller DRK-Bereitschaften im Usinger Land im Einsatz, auch in Neu-Anspach, wo (Melanie Messer,Stephan Junge, Oliver Orlopp, Sven Urban, Matthias Bansa)(v.li.n.re.) zum Glück aber nicht ausrücken mussten. Foto: DRK-Pressestelle

 

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